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6 Tipps gegen Grübeln und negative Gedanken

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Nicole S. Ranke
Inhaltsverzeichnis

6 Tipps, um Grübelei und negative Gedanken zu stoppen und in die Ruhe zu finden.

Werde frei von unnützen negativen Gedanken und sinnlosem Grübeln.

1. Schreibe dir alles von der Seele, um erst einmal den ersten großen Frust herauszulassen. Negative Gefühle brauchen ein sicheres Ventil.

Achte in den ersten Minuten – bis alles heraus ist, was dich belastet – nicht so sehr darauf, ob deine Rechtschreibung stimmt, ob es realistisch ist, was du da gerade schreibst, oder ob du es schon geschrieben hast.

Selbst wenn es sich ständig wiederholt, ist es egal – es muss heraus!

Es schadet so niemandem! Lass es raus.

Schreibe so lange, bis es von alleine in dir ruhiger wird. Wenn du dabei weinen musst, dann lass es fließen. Es sind alte Gefühle aus einer vergangenen Situation. Emotionen, die sich angestaut haben, die vielleicht keinen Raum gefunden haben, als du es erlebt hast. Jetzt, wo du dasitzt und es aufschreibst, darf es alles heraus.

Diese Phase, bis du dich endlich leichter fühlst, kann zwischen 5 und 20 Minuten dauern. Gib dir die Zeit, die es braucht. Schreibe dir alles von der Seele.

Was du schreibst, soll und braucht danach niemand lesen. Du schreibst es einfach nur für dich und für jetzt, damit du dich befreien kannst.

Wenn du es auf einen Zettel schreibst, kannst du ihn hinterher verbrennen, schreddern oder einfach wegwerfen. Schreibst du es in eine Datei? Auch gut, aber verschlüssele sie und lies sie nicht mehr.

Du wirst sehen, es erleichtert dich, es einfach durch Schreiben loszuwerden.

Wenn das Gröbste herausgeschrieben wurde und du dich leichter fühlst, dann prüfe noch einmal: Was ist jetzt übriggeblieben?

Manche werden hier schon aufhören können, weil es ausreicht, um sich innerlich von altem Ballast zu befreien.

Manchmal steckt aber eben doch etwas dahinter, was eine Erledigung oder weitere Aufmerksamkeit von dir braucht.

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2. Realitätscheck

Schreib auf, was übriggeblieben ist.

Schreibe es in ein separates Arbeitsbuch, was du nutzen kannst, um dich regelmäßig um dich und deine Seele zu kümmern.

Du kannst es „Arbeitsbuch“ oder „Mein Weg“ oder „Mein Leben“ nennen, so wie du magst.

Ich habe auch in meinem Buch: Selbstliebe leicht gemacht … davon geschrieben, wie und wofür du es anwendest.  Es wird dein Leben sehr erleichtern.

Nun schreibe deine Gedanken, die dich noch stark bewegen, stichpunktartig auf und untersuche die Punkte. Wenn etwas dabei ist, was wirklich gefährlich oder bedrohlich sein könnte oder einfach noch der Erledigung bedarf, dann mache ein Sternchen dahinter, damit du es später von den unwichtigen Dingen unterscheiden kannst.

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3. Lösungsstrategie

Zu den Punkten, die du nicht wirklich ändern kannst, triff nun eine Entscheidung:

Akzeptiere sie so, wie sie sind, damit sie dir nicht weiterhin Energie und Zeit rauben.

Die Punkte jedoch, die noch eine Erledigung brauchen, in welcher Form auch immer, schau dir nun genauer an.

Schreibe deine nüchtern betrachtete Sichtweise, die du nun vermutlich hast, dahinter. Wenn etwas dabei ist, was noch erledigt werden muss, und dir eine Lösung zu dem Thema eingefallen ist, kannst du die Lösung, die du zukünftig umsetzen willst, einige Seiten später schon mal notieren.

Beispiel:

Du denkst darüber nach, was deine Schwiegermutter oder Kollegin zu dir gesagt hat und wie sie es gemeint hat. In deinem Kopf wirst du keine befriedigende Antwort finden. Nicht selten gehen wir im Kopf des anderen spazieren und unsere Phantasie macht die Bedeutung der Situation immer schlimmer, je länger wir darüber nachgrübeln.

Nachdem du zuvor den Frust und vielleicht auch deine Wut über diese Situation herausgelassen hast (im ersten Schritt unter Punkt 1), wird dir nun vielleicht klar, dass du sie ansprechen und fragen kannst, wie sie das gemeint hat, damit du nicht in deinem Kopfkino hängen bleibst.

Oft ist die Realität nicht so schlimm, wie wir glauben.

Und nicht selten stecken hinter sozialen Spannungen nur Missverständnisse und Fehlinterpretationen, die sich leicht klären lassen, wenn wir zuerst mal sachlich und wertfrei nachfragen. So löst sich vieles schon in Luft auf.

Doch den Schritt, zu fragen, müssen wir schon wagen, damit unser Kopfkino ein Ende findet.

Hast du diesen Punkt, den du noch erledigen willst, nun weiter hinten als Vorhaben notiert, kannst du hinter diesen Punkt weiter vorne einen Haken setzen.

Es ist meist ein richtig gutes Gefühl, diesen Haken zu setzen, weil somit unser Belohnungssystem im Gehirn anspringt. Und wir fühlen, dass wir in der Lage sind, ein Problem konstruktiv zu lösen.

So arbeitest du die Punkte in deinem Arbeitsbuch ab, bis alle wichtigen Gedanken gesehen und aufgeschrieben wurden und du somit zur Ruhe findest.

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4. Entscheidung gegen Grübeln

Entscheide dich dafür, dich nicht von negativen oder sich ständig wiederholenden Gedanken in ständige Kreisläufe ziehen zu lassen.

Wir Menschen sind soziale Wesen und wollen, dass unser soziales Miteinander immer harmonisch ist. Das ist aber nicht immer möglich. Grübeln bringt dich nicht weiter. Entweder verarbeitest du deine Gedanken wie oben beschrieben und löst somit die Ursache, oder du wirst nicht Herr über diesen Kreislauf.

Deshalb ist es wichtig, dass du immer wieder erneut eine Entscheidung triffst, dass DU bestimmst, ob du denkst oder nicht.

Wenn das Grübeln dennoch wieder beginnt, dann schreibe die Gedanken wie oben beschrieben auf oder sei konsequent und lenke dich ab.

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Damit wären wir beim nächsten Punkt:

5. Ablenkung

Fang eine Tätigkeit an, die dir guttut, die dich beruhigt und deine Aufmerksamkeit ganz braucht. Und bleibe dabei, dich darauf zu fokussieren, bis die Ablenkung gelingt, und beschäftige dich damit eine Weile. So schaffst du etwas Konstruktives, etwas, was du vielleicht hinterher auch siehst. Egal, ob du z. B. Wäsche zusammenlegst oder ein Bild malst – du wirst hinterher stolz darauf sein und dich besser fühlen. Erlaube dir während dieser Arbeit keine Ablenkung von deiner gewählten Tätigkeit.

Du kannst auch in die Natur gehen und alles, was um dich herum ist, ganz bewusst wahrnehmen. Die Gerüche, die Geräusche und auch das, was du sehen kannst, also das Optische. Die Menschen, die auch spazieren gehen, die Gräser, Bäume, Steinchen am Weg. Du hörst die Geräusche, den Wind, die Stimmen, die Vögel.

Nimm all das ganz bewusst wahr. Das beruhigt und erdet dich.

Und du wirst dich gleich besser fühlen.

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6. Lerne Meditation

Wenn du lernst, zu meditieren, werden deine Gehirnströme im Laufe der Wochen und Monate, wenn es zur Gewohnheit geworden ist, gleichmäßiger und ausgeglichener. Das ist heute auch schon wissenschaftlich belegt.

Die Gehirnströme eines Menschen, der regelmäßig meditiert, unterscheiden sich ganz erheblich auch im Alltag von denen derer, die nicht meditieren. Du findest leichter deine Mitte und kannst den inneren Frieden besser halten.

Mit der richtigen Meditationstechnik kann es dir sogar gelingen, die Gedanken ganz auszuschalten, wenn du sie nicht „brauchst“. Das heißt, du kannst dann in jedem Augenblick entscheiden, ob du denken möchtest oder nicht.

Wenn du dich entscheidest zu denken, dann wirst du vermutlich sogar besser denken können als sonst. denn Meditation klärt und stärkt deinen Geist.

Ich habe eine Meditationstechnik entworfen, in der das gelingt.

Die Identifikation mit den Gedanken hört auf und der Geist kommt zur Ruhe.

Diese Technik lehre ich auch in Online-Kursen, also Live-Streams.

Wenn du daran interessiert bist, dann melde dich gerne bei mir und wir führen ein kostenloses Erstgespräch, in dem wir schauen, ob das etwas für dich ist.

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Kostenloses Erstgespräch
Lass uns mal kurz miteinander sprechen

Ich hoffe, ich konnte dir mit diesen Punkten helfen, Klarheit in das Chaos deiner Gedanken zu bringen.

Ich möchte auch noch mal darauf aufmerksam machen, dass ich zwar 1999 die Heilpraktikerschule im Vollzeitkurs besucht habe, nicht aber als Heilpraktikerin oder Psychotherapeutin tätig bin, sondern als Coach, Weisheitslehrerin und Trainerin.

Wenn deine Beschwerden sehr stark sind, du unsicher bist, psychische Vorerkrankungen oder Zwangsgedanken hast oder dir das hier alles nicht hilft, dann frag deinen Arzt, HP oder Therapeuten.

Diese Videos und Sitzungen bei mir ersetzen nicht den Arzt, HP oder Therapeuten.

Hab dann keine Scheu, dir Hilfe zu holen.

Wenn ein heftigeres Trauma dahinter sitzt, dann macht es durchaus Sinn, daran zu arbeiten, damit du dauerhaft in dein Gleichgewicht findest.

Wenn dir das Video gefallen hat, dann freue ich mich sehr über einen Daumen hoch!

Vielleicht kennst du jemanden, der auch dazu neigt, viel zu viel zu zerdenken, dann teile doch das Video gern mit ihm oder ihr.

Abonniere meinen Kanal mit Glöckchen, damit du immer sofort informiert wirst, wenn ich neue Tipps für dich habe.

Auf jeden Fall freue ich mich sehr, wenn wir uns bald wiedersehen, und wünsche dir bis dahin eine gute Zeit!

Deine Nicole

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